Pablo Aguirre
Der Pianist und Komponist Pablo Aguirre wurde 1961 in Buenos Aires (Argentinien) geboren. In den vergangenen fünfzehn Jahren gab er mehr als 400 Konzerte, unter anderem in dem Theater Colón, dem Theater San Martín und dem Theater Cervantes. Seit 2002 spielt er mit dem Querflötisten Luis Rocco im Duo.
Er studierte Klavier am Konservatorium von Buenos Aires, Musikpädagogik an der Universität CAECE in Buenos Aires (Argentinien), Klavier bei Dr. Guillermo Graetzer, und Roberto Caamano und Komposition und Orchestrierung bei Manolo Juárez und Lito Valle.
Als Mitbegründer, Komponist und Pianist des Trios "La Posta" brachte er sechs CDs mit mehreren Eigenkompositionen heraus. Darüber hinaus beteiligte er sich als Pianist, Arrangeur oder Komponist an anderen Aufnahmen der Künstler Angel Frette, Natalia González, Lars Nilsson, María Estela Monti, dem Duo Nuñez-Muslera u. A. teil. 1994 war er mit seinem Trio auf Europatournee, bei der er neben seinen Konzerten auch diverse Seminare über lateinamerikanische Musik abhielt.
Er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, so erhielt er zuletzt 2008 den Preis "Estímulo a la Creación" (Förderung der Kreativität) des Fondo Nacional de las Artes (nationale Stiftung der Künste), ebenso wie in den Jahren 2004 und 1997. Außerdem erhielt er 1987 den Ersten Preis der Universität Belgrano in der Kategorie Folklorefusion sowie, zusammen mit "La Posta", 1993 den Trimar-Preis des Consejo Argentino de la Música (argentinischer Musikrat) der Unesco und 1994 den Trimalca-Preis des Consejo Internacional de la Música (internationaler Musikrat) der Unesco.
Seinen sehr persönlichen und charaktervollen Kompositionsstil könnte man als eine neue und spannende Synthese aus Elementen argentinischer Musik, nämlich denen des Tangos und der Folklore beschreiben, der darüber hinaus auch klassische Strukturen und Harmoniekonzepte des 20. Jahrhunderts zusammenwachsen lässt.
Musikkritiker schrieben über den Einfluss der Komponisten Alberto Ginastera, Hector Villalobos und Waldo de los Rios auf seine Kammermusik ausübten, dennoch kann man seine Repertoire in der Tradition von Astor Piazzolla einordnen.
"Ein moderner Tango, der sich frei vom Mandat des Jazz, aufbauend an der Tradition der Klassiker, in einem eigenen neuen Stil weiterentwickelt."





